Pics or it didn´t happen – Leipzig, Februar 2020

 

Je weiter man in der Geschichte zurückgeht desto weniger scharfe Unterscheidungen zwischen einem Ding und seinem Abbild wird man finden. Je primitiver eine Gesellschaft, desto mehr wurden Ding und Abbild als zwei zwar physisch unterschiedliche aber gleichbedeutende Manifestationen derselben Energie betrachtet. Die Überzeugung, dass dem nicht so sei, ist ein Kennzeichen der Moderne.

 

Ein interessanter Aspekt der Fotografie ist nun, dass sie etwas von dieser primitiven Beziehung zwischen Gegenstand und Bild in der Postx-Moderne wieder herstellt (und in manchen Aspekten vielleicht sogar noch überbietet: auf instagram zB kann man schnell den Eindruck bekommen, dass Menschen sich durch die fotografische Verbreitung ihrer selbst überhaupt erst real fühlen).

 

Und wer würde auch bestreiten, dass die Fotografie eines Gegenstands „irgendwie“ näher am Original ist als ein Gemälde davon, und sei es ein fotorealistisches? Wer würde einen Maler Bilder für einen Katalog, für den Nachrichtenteil einer Zeitung, für ein medizinisches Lehrbuch anfertigen lassen?

 

 

Dies stellt – nicht nur dem Dokumentarfotografen, aber dem schon besonders – die Frage nach dem Verhältnis der Fotografie zur Objektivität. Seit ihrer Erfindung haftet der Fotografie ja der Ruf einer im Vergleich zu anderen bildnerischen Verfahren gesteigerten Objektivität an. Dies scheint auch einleuchtend zu sein, wird das Lichtbild doch von exakt demselben, vom fotografierten Gegenstand reflektierten Licht erzeugt, das auch im Auge eines Anwesenden das Bild entstehen lässt.

 

Man muss nun aber gar nicht erst die Kaugummidiskussion über die Grenzen der „zulässigen“ Bildbearbeitung in Photoshop betrachten, um Zweifel an dieser Objektivität der Photographie zu bekommen. Denn bereits an der Existenz von Objektivität allgemein kann aus guten Gründen gezweifelt werden.

 

 

Vereinfacht gesagt ist Objektivität eine vom Betrachter unabhängige Beurteilung eines Dinges oder Sachverhalts. Alles, was die menschliche Wahrnehmung zu erfassen imstande ist, wird allerdings stets subjektiv wahrgenommen. Eine hilfsweise Näherung an Objektivität kann letztlich nur bedeuten, durch das möglichst unverzerrte Angebot von Fakten die Bildung eines eigenen Urteils zu ermöglichen, also hilfsweise wenigstens die Vorstufe der subjektiven Wahrnehmung so weit wie möglich zu objektivieren.

 

 

Doch da drehen wir uns im Kreis: denn wie sollen vermeintliche Fakten vermeintlich objektiv fotografiert werden? Ist ein Foto nicht schon durch die Wahl eines Ausschnitts aus der Wirklichkeit grundsätzlich subjektiv, sinkt die Objektivität daher also vielleicht mit steigender Brennweite? Wer kann sagen, wie lange dieser Ausschnitt fotografiert werden muss, um möglichst objektiv zu sein, eine hundertstel Sekunde, eine viertel Sekunde, zwei Sekunden, „es kommt drauf an“? Ab welcher Aufnahmezeit wird die Aufnahme eines längeren Ereignisses repräsentativ? Wie kann Fotografie objektiv sein, wenn jeder Sensor, jeder Film, jedes Objektiv die Farben und Kontraste anders darstellt? Welche Rolle spielt der Zeitpunkt, sprich welche Aufnahme des Eifelturms ist objektiver: die von Mitternacht oder die von Mittag?

 

 

Was ist, wenn eine fotografierte Person sich im Moment der Aufnahme anders verhält weil sie weiß, dass sie gerade fotografiert wird, sich das Fotografierte also ohne Kamera nie zugetragen hätte? Was ist mit arrangierten Aufnahmen? Und sind die Aufnahmen der Bechers nicht gerade deswegen extrem subjektiv, weil Hilla + Bernd um größtmögliche Objektivität bemüht waren? Warum gilt gerade eine Abstraktion wie schwarz/weiß als besonders objektiv? Und ist der fotografische Prozess nicht letzten Endes immer erst abgeschlossen, wenn ein Foto betrachtet wird und ein Foto nicht allein schon deswegen immer subjektiv? Tja, schwierig alles.

 

 

Was bleibt bei all der Komplikation für den Dokumentarfotografen? Eine gute Nachricht immerhin, die Erkenntnis nämlich, dass es seine Aufgabe nicht nur ist das nach den jeweiligen Umständen mögliche Höchstmaß an Objektivität anzustreben, sondern dass er auch guten Gewissens versuchen darf, das Objekt seiner Arbeit so gut wie möglich aussehen zu lassen.

 

Und nicht nur wegen dieser künstlerischen Freiheit hatte ich bei der Dokumentation der Ausstellung Der River, die die Klassen Gregor Hildebrandt (Malerei/Grafik, AdbK München), Anselm Reyle (Malerei/Zeichnung, HfbK Hamburg) und Michael Sailstorfer (Bildhauerei, AdbK Nürnberg) zusammen in der Baumwollspinnerei in Leipzig noch bis zum 04. April zeigen, großes Vergnügen.

 

 

UPDATE: Mittlerweile ist die Ausstellung aus aktuellem Grund leider vorzeitig geschlossen worden. Damit existiert sie also einzig und allein nur noch auf Fotos.

 

Januar 2020

 

"Künstler sind wie Käse, Wein und Leder. Sie müssen atmen." stellte Max Goldt einmal treffend fest. Oder zumindest so ähnlich war das wohl, ich muss das noch einmal nachschlagen. Und genau wie Käse, Wein und Leder brauchen auch Künstler Zeit. Kunst sowieso. Und manchmal braucht auch gedruckte Kunst Zeit.

 

Der jüngste vom Bureau Kunstbild erstellte Katalog sollte am 23. Dezember fertig gedruckt sein. Ein Montag - und zudem leider der Auftakt zu einer völlig außer Kontrolle geratenen Flut von Feier- und Brückentagen. Bis ich den Band also in den Händen halten und betrachten konnte - stets ein spannender Moment, ein bisschen wie früher, wenn man seine entwickelten Fotos abgeholt hat - vergingen daher noch über zwei Wochen, die mich böse auf die Folter gespannt haben.

 

Und als es dann endlich soweit war: Ernüchterung. Irgendetwas stimmte hier nicht. Naturgemäß kann man auf Papier gedruckte mit am Bildschirm dargestellten Fotos nicht vergleichen, da jedes dieser Wiedergabemedien andere Qualitäten hat. Unterschiede in Helligkeit, Schärfegrad, Tonwerten, Farben etc. sind völlig natürlich. Und auch Druckerzeugnisse untereinander unterscheiden sich erheblich aufgrund der vielen Parameter, die hineinspielen, wie Papiersorte, Druckverfahren, Farbprofile usw. Bildgebende Verfahren sind eine Wissenschaft für sich und ein Abenteuer ganz eigener Art, davon kann wohl jeder Fotograf und jede Druckerin ein Lied singen. Die vielbemühte rocket science ist ein Wellnesstag dagegen. Sic.

 

Hier jedoch lag ein anderes Problem vor. Offenbar, so jedenfalls meine Vermutung, war an irgendeinem Punkt des Druckprozesses die Auflösung heruntergerechnet worden, was zu Artefakten, unsauberen Kontrastkanten und ganz allgemein einem matschigen Gesamteindruck geführt hat, trotz ursprünglich hochaufgelöster und selbstverständlich scharfer Fotos.

 

Was also war schief gelaufen? Naheliegende und besorg-niserregende Vermutung: der doofe Layouter hat irgend-was vermasselt (bloß der war blöderweise ich). Die Druckvorstufe hält ja manchen Stolperstein bereit und man kann so einiges versemmeln bei den ganzen Häkchen, die da richtig gesetzt sein wollen.

 

Doch: nach Rücksprache mit der Druckerei war schnell klar, dass die Druckdatei in Ordnung gewesen war, meine Vermutung bezüglich der zu geringen Druckauflösung dagegen zutreffend. Was genau beim Druck dann schief gelaufen war konnten wir nicht aufklären, es war mir letztlich aber auch egal, denn die Druckerei hat anstandslos und unverzüglich nachgebessert, das heißt neu gedruckt, so dass nach zwei weiteren Wochen üblen Wartens der Katalog dann endlich fertig war - und diesmal in tadelloser Qualität.

 

Manchmal muss man halt ein bisschen warten. Aber wenn wir sonst keine Sorgen haben, dann ist ja alles gut.


November 2019

 

 

Seit einigen Jahren gerät der Kunstinteressierte, wenn er nachts das Haus verlässt, immer öfter in illuminatorische Themennächte. Diese scheinen eine für alle Beteiligten gewinnbringende Sache zu sein: für die Bürger, denen es gefällt, die Orte ihrer Stadt einmal in anderer Erscheinung zu sehen, für die Kommunen, die sich davon einen unique selling point im Städteranking versprechen (dürfen), und für die Künstler, die sich zu solchen Anlässen einer vermutlich eher ungewohnten Nachfrage nach Kunst gegenübersehen.

Nicht zuletzt ist alles, was mit Licht zusammenhängt, aber natürlich auch für den Fotografen interessant, weswegen ich mich sehr gefreut habe, als Barbara Engelhard mich damit beauftragt hat, ihre im Rahmen einer solchen Nacht zu sehende Arbeit "A sparkling stream - for you and me" zu dokumentieren.

 

Die Besucher der Aktion, die eingeladen waren, eines von insgesamt 2000 illuminierten Schiffchen zu Wasser zu lassen und es im Anschluss an die Veranstaltung mit nach Hause zu nehmen, bewiesen übrigens ein großes Gespür für Prioritätensetzung: die Lämpchen wurden alle fein säuberlich herausoperiert und die Schiffchen vor Ort zurückgelassen.

 

Wir haben sie dann noch entsorgt.


Extensiver Anstandsexzess

 

Im Strafrecht gibt es den sogenannten Notwehrexzess. Der meint die Situation, dass ein Angegriffener unter den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zur Abwehr des Angriffs nicht dasjenige wählt, welches den geringsten Schaden auf Seiten des Angreifers verursacht. Wenn also jemand ungefragt (und mit Aneignungsabsicht) mein Fahrrad ausleiht dürfte ich, wollte ich straffrei bleiben, nicht gleich auf ihn schießen, wenn es noch andere, mildere, Möglichkeiten eines Einschreitens gäbe, zB ein Festhalten.

 

Ein solcher Notwehrexzess bleibt aber dann straffrei, wenn der Angegriffene die gebotenen Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken überschreitet. In den Genuss der Straffreiheit kann der Angegriffene dabei sogar noch kommen, wenn der Angriff auf ihn bereits abgeschlossen war: man spricht bei solchem Geschehen vom "extensiven Notwehrexzess".

Prompt hämmerte es also gegen die Tür und der Subtext dieses Hämmerns war kein höfliches "Ist hier frei?" sondern ein deutliches "Aufmachen, aber pronto!"  Da meine Fluchtmöglichkeiten begrenzt waren öffnete ich schließlich die Tür und sah mich zwei Carabinieri gegenüber, die ganz offensichtlich auf der Suche nach Jemandem waren.

So etwas ähnliches sagte ich dann schließlich auch, nachdem mir klar geworden war, dass ich nicht der Gesuchte bin: "Scusi."

 

Ganz offensichtlich ein extensiver Anstandsexzess.

Ich war gerade dabei, mir die Zähne zu putzen, als es laut gegen die Tür hämmerte. Ich erschrak. Nicht, weil ich mir die Zähne putzte, sondern weil ich dies an einem Ort tat, an dem ich es genau genommen gar nicht durfte. Dieser Ort befand sich mitten in den Alpen, genauer gesagt in einem Nachtzug zwischen Venedig und Wien, und noch genauer gesagt in einem Badezimmerabteil, das eigentlich den Fahrgästen des Schlafwagens zugedacht war, während ich nur Reisender im Liegewagen war. Die Nasszellen im Liegewagen sprachen mich aber in puncto Größe, Ausstattung und Komfort nicht so an wie die im Schlafwagen, weswegen ich meine Morgentoilette also kurzerhand dort verrichtete. Man hat ja einen Ruf zu verlieren.

Nun suchte mein aufgescheuchtes und aufgrund der Uhrzeit (sieben Uhr nachts) sowie der nächtlichen Reise doch etwas langsames Gehirn nach etwas, das es sagen konnte, um der Situation gerecht zu werden, vielleicht etwas in der Art von

 

"Werte Signori Carabinieri, ich habe zweifellos Verständ-nis für die nicht immer angenehmen Situationen, in die Andere zu bringen Teil Ihres sicherlich anstrengenden und gefährlichen, gleichwohl doch auch für uns alle so wichti-gen Berufsalltags ist, weswegen ich Ihnen die unsensible Störung meiner Morgentoilette im Allgemeinen sowie den stattgefunden habenden Überfall in seiner konkreten, möglicherweise übertriebenen, Intensität nachzusehen gedenke."


Oktober 2019

 

Eine schöne Überraschung bereitete dem Bureau Kunstild Anfang Oktober Kurt Hentschläger.

 

Hentschläger hatte der Redaktion der Double zur Illustration eines Artikels, den er verfasst hatte, Aufnahmen zur Verfügung gestellt, die ich für ihn auf dem Internationalen Figurentheaterfestival 2019 von seiner Arbeit SOL angefertigt habe.

 

SOL war eine faszinierende Installation. Die Besucher wurden durch einen 200 Meter langen Gang tief in den Erlanger Burgberg geführt. Dort, in absoluter Dunkelheit, wurden sie in einer hohen Halle Lichtimpulsen kombiniert mit Soundelementen, ausgesetzt. Die in unregelmäßigen Abständen die Dunkelheit zerreißenden Formen und kurzen Sequenzen entwickelten einen ungeahnten Nachhall im Gehirn und sorgten für eine typische Hentschläger-Erfahrung.

 

Eine dieser Aufnahmen hat es dann prompt auf die Titelseite geschafft. Große Freude im Bureau.


September 2019

 

Die Badstraße 8 ist ein kleiner, feiner und recht angenehm gelegener Offspace in Fürth, der Kunstinteressierten Ausstellungen, Filme, Performances oder Konzerte bietet. Alle zwei Jahre versucht die dortige Gruppenausstellung Standortbestimmung ihrem Publikum einen Einblick in diesem Ort auf irgendeine Weise verbundene künstlerische Positionen zu geben und auch ich war diesmal dazu eingeladen.

 

Dies geschah weniger um dem Urheberrechtsgesetz Bauchschmerzen zu bereiten (auch wenn das eine schöne Vorstellung ist) als vielmehr um sich selbst und Anderen Fragen nach dem Entstehungsprozess von Fotografien und nach dem Verhältnis von Objektivität und Subjektivität zu stellen.

 

Denn die Ansicht des UrhG, dass Urheber ist, wer den Auslöser drückt, mag im Gerichtsalltag sehr praktikabel sein, ob sie allerdings bei genauerer Betrachtung so auch wirklich stimmt ist eine Frage, über die man schon mal nachdenken kann.

Konzeptionell ist man als Teilnehmer der Standort-bestimmung sehr frei, da es - abgesehen von dem erwähnten - kein übergeordnetes Konzept gibt. Das ist Fluch und Segen zugleich.

 

Letztlich führte das (unter anderem) zur Präsentation von vier Arbeiten in "überschneidender Autorenschaft" mit der Kollegin Lucia Hufnagel. Die Urheberschaft der vier inhaltlich und formell aufeinander Bezug nehmenden Aufnahmen, die alle in einer Nacht entstanden waren, wurde aufgehoben und offen gelassen.


August 2019

 

Das Woodstock Festival war zweifellos eine große Sache. 400000 Besucher, Höhepunkt der Hippiebewegung, Statement einer ganzen Generation und ein Mythos, der bis heute nicht an Strahlkraft verloren hat.

Klar allerdings ist: so etwas wie Woodstock gibt es nicht alle Tage. Als daher am 15. August - auf den Tag genau 50 Jahre nach Eröffnung des legendären Festivals - in Nürnberg die sehr gelungene Ausstellung "50 Years Woodstock" mit 160 Fotografien des offiziellen Festivalfotografen Elliott Landy eröffnet wurde schwang ich mich natürlich freudig aufs Rad: denn was könnte der Fotograf sich mehr wünschen an diesem Tag, als genau diese Ausstellung zu fotografieren?

Wie jeder anständige Mythos lässt auch Woodstock unterschiedliche Deutungen zu. Für die einen war es der Höhepunkt einer Bewegung, die eine ganze Generation auf die Straße gebracht hat gegen Krieg und Ausbeutung und für die körperliche und geistige Befreiung von allen Zwängen. Für die anderen war es dagegen nicht viel mehr als eine willkommene Investitionsmöglichkeit für "young men with unlimited capital" (so die Selbstbeschreibung der beiden Kapitalgeber Rosenman und Roberts in einer Anzeige im Wall Street Journal).

Kollege Landy, der sich seinerzeit mit einer Nikon, einer Leica und 52 Kleinbildfilmen auf den Weg nach Woodstock und damit zu vermutlich ungeahnter Berühmtheit gemacht hatte, war an diesem Abend dann auch persönlich anwesend und erzählte dem Publikum ein bisschen davon, wie das damals alles so gewesen war, backstage mit Janis und Jimi und Joan.

 

Inzwischen muss Landy also selbst auf die Bühne. Er scheint sich aber schon daran gewöhnt zu haben.


Juni 2019

 

Steht die Möglichkeit eines Abenteuers ins Haus, lasse ich mich in der Regel nicht lange bitten.

 

Abenteuer lassen sich angeblich definieren als risiko- oder wenigstens erlebnisreiche Unternehmungen, die sich stark vom Alltag unterscheiden.

 

Da gibt es ja komplette Branchen, die mit diesem topos für sich werben, zB das Soldatentum. Ganze Kriege wurden mit dem Abenteuerversprechen wenn nicht ermöglicht so doch mindestens positiv aufgeladen, die Grenzen zwischen Pfadfinderei, Auswärtsspiel und Ostfeldzug sind fließend. Und auch das Verhältnis von Krieg und Fotografie wäre es sicher einmal wert, näher untersucht zu werden. Aber nicht jetzt.

Virgo maris, so der Titel der Arbeit, war dann später im Rahmen der Ausstellung Rroooaaarr! für einige Monate im Blauen Salon des Tiergartens zu sehen.

 

Und ja, sie war übrigens echt.

Im ursprünglichen Verständnis allerdings verstand man unter einem Abenteuer - bzw. seinerzeit noch einer Aventiure - eine ernsthafte Unternehmung mit kultureller Bedeutung, unterfüttert von einem hohen ethischen Anspruch.

 

That´s more like it! denkt da der Fotograf und macht sich auf ins Delfinarium des Nürnberger Tiergartens, wo Anna Steward für einen Videodreh kurzerhand eine Meerjungfrau im Becken platziert hat.


In dieser Rubrik will ich versuchen, einen kleinen Einblick in das zu geben, was hinter den Kulissen des Bureau Kunstbild passiert.